Stärkung von Nahversorgungszentren - Lohbrügge
EKZ - Rappoltweg und EKZ - Binnenfeldredder
Die Sicherstellung von Gütern des täglichen Bedarfs sind primär die Aufgaben von Nahversorgungszentren. Neben dieser ökonomischen Funktion erfüllen sie aber auch soziale Aufgaben für die Bewohner der jeweils umliegenden Wohnquartiere. In Lohbrügge-Ost und Lohbrügge-Nord befinden sich die beiden Nahversorgungszentren Rappoltweg und Binnenfeldredder. Aufgrund des hohen Anteils älterer Menschen und Frauen mit Kindern sowie der damit verbundenen Immobilität vieler Bewohner ist in diesem Gebiet die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs durch die Nahversorgungszentren sehr wichtig. Das Projekt hat sich die Stärkung der Nahversorgungszentren, insbesondere durch die Sicherung und Stärkung der Unternehmen in den beiden EKZ zum Ziel gesetzt. Durch Ansiedlung und Existenzgründungen weiterer Gewerbetreibenden werden fehlende Bedarfe ergänzt. Unternehmer ohne Grenzen e.V. stellt in Kooperation mit Beschäftigung + Bildung e.V. Kontakte und Netzwerke zwischen den Grundstücks- und Immobilieneigentümern sowie den Unternehmern her.
Ziele des Projektes:
- Unterstützung und Beratung bei der Existenzsicherung von kleinen und mittleren Betrieben
- Ansiedlung weiterer Unternehmen und Existenzgründungen
- Organisation von regelmäßigen Netzwerktreffen und Stammtischen
- Moderation zwischen Eigentümern der Immobilien und den Gewerbetreibenden
- Entwicklung von Konzepten zur Reaktivierung der Nahversorgungszentren Rappoltweg und Binnenfeldredder
Wir unterstützen kleinere und mittlere Unternehmen dabei:
- ihre Geschäftstätigkeit zu professionalisieren und zu verstetigen
- bestehenden Arbeitsplätze zu sichern sowie Arbeits- bzw. Ausbildungsplätze zu schaffen
- Krisensituationen schneller zu erkennen, zur Vermeidung von Unternehmensschließungen oder Konkursen
- Synergien aus Netzwerken mit anderen lokalen Betrieben zu erzielen
Das Projekt wird vom Europäischen Sozialfonds und der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert. Die Behörde für Wirtschaft und Arbeit begleitet das Projekt als beaufsichtigende Behörde.
Das Projekt startet am 01.01.2010 und endet am 31.12.2011.

